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Schweißen und Löten


Lichtbogen-
Schweißgerät, 1889
Schweißen und Löten gehören zur Verbindungstechnik, einem Fertigungsverfahren, das auf eine etwa 6000 Jahre lange Entwicklung zurückblicken kann.
Im Laufe der letzten neunzig Jahre sind einige hundert Verfahren entwickelt worden, wovon etwa fünfzig größere Bedeutung erlangten. Der Besucher hat die Möglichkeit, Arbeitsweise und Funktion der wichtigsten Techniken anhand zum Teil funktionsfähiger Objekte zu studieren. Je nachdem, ob im schmelzflüssigen oder im teigigen Zustand gearbeitet wird, unterscheidet man zwischen Schmelz- und Preßschweißen.

Beim Schmelzschweißen dienen Gasflammen oder elektrische Lichtbögen zum Aufschmelzen der Schweißstelle und des Zusatzstoffes. Die Verbindung wird im Schmelzfluß ohne Druck erreicht.


Elektrisches
Schmelzschweißen,
1985
Beim Preßschweißen erfolgt die Verbindung meistens ohne Zusatzwerkstoff, aber unter großem Druck. Vorgefertigte Werkstücke an den Wandtafeln geben Aufschluß über die Eigenschaften der verschiedenen Schweißnähte.

Die Löttechnik gestattet es, verschiedenartige, auch nichtmetallische Werkstoffe miteinander zu verbinden. Dies findet heutzutage in vollautomatisch arbeitenden Fertigungsstraßen statt, wie eine Großaufnahme an der Rückwand einer mit verschiedenen Loten und Flußmitteln bestückten Vitrine zeigt.
 

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