Familienbilder Martin Liebscher

Selbstportraits finden sich in den Werken fast aller grosser Künstler. In der Serie Familienbilder hat der 33-jährige Martin Liebscher sich selbst zum zentralen Motiv gemacht. Das Klonen des Künstlers wird durch digitale Bildtechnik möglich.

Die Ergebnisse sind nicht nur künstlerisch interessant, sie sind auch technisch von hoher Qualität. High End Soft-und Hardware von vor 10 Jahren genügt.

Bei der Aufnahme der Familenbilder geht Martin Liebscher intuitiv vor, die Choreographie entsteht spontan. So macht er sehr viele Fotos, von denen nur etwa ein Viertel in das fertige Bild einfliessen.

Interessant fanden wir auch, wie der Künstler die Orte für seine multiplen Rollenspiel-Szenarien auswählt.

Das längste Gruppenbild der Welt ist ausgedruckt über dreissig Meter lang und der vorläufige Abschluss der Familienbilder. Hier finden wir alle Elemente, die diese Schaffensperiode Liebschers prägen.

Das Spiel mit Raum und Zeit erschafft neue Perspektiven in absurden und zugleich naturalistischen Bildern.

Jede Sequenz des jüngsten Werkes von Liebscher bildet eine Schleife, und der ganze Streifen hat eben diese Struktur. In der Auseinandersetzung mit dem Selbst und dem Medium Computer ist ein feinsinniges, modernes Kunstwerk entstanden.

Texte

 

ImageMap - better use Netscape 2+


webmaster@mouse-co.de


Copyright ©1997 ISG Deutschland GmbH on behalf of Intellivision GmbH & Co KG